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Wie wählst du das richtige Wingfoil-Board?

A child holding a surfboard on the beach, facing the ocean.
Person holding a surfboard, facing the ocean with a scenic background.

Du hast dir einen Wing gekauft? Bevor du jetzt dein Wingfoil-Board auswählst, ist es wichtig, mehrere Faktoren zu berücksichtigen, die deine Entscheidung beeinflussen. Egal, ob du Anfänger, Fortgeschrittener oder erfahrener Rider bist – legen wir gemeinsam die Eigenschaften deines zukünftigen Wingfoil-Boards fest.

Die wichtigsten Kriterien bei der Wahl eines Boards

Bevor du ein Wingfoil-Board kaufst, solltest du deinen Fahrstil definieren. Je radikaler du unterwegs bist – mit Surfen oder Sprüngen – desto spezieller und volumenärmer (zwischen 45 und 65 Litern) sollte der Board-Shape sein. Die wichtigsten Merkmale, die du berücksichtigen solltest, sind Länge, Breite und Volumen. All diese Faktoren hängen eng mit deinem Profil und vor allem deinem Foil-Level zusammen.

Die verschiedenen Typen von Wingfoil-Boards

Es gibt verschiedene Arten von Wingfoil-Boards und -Foils, die an das jeweilige Fahrniveau angepasst sind. Duotone Wingfoiling bietet eine komplette Palette an Boards, die speziell für Anfänger, für Wellenritt, für Geschwindigkeit, für Freestyle sowie für Freeride entwickelt wurden.

Man kann drei Haupttypen von Wingfoil-Boards unterscheiden:

Freeride-Board

Fahrer: Anfänger, Fortgeschrittene
Dank seines toleranten Shapes, der das Aufsteigen auf das Foil erleichtert, ist dieses Board besonders vielseitig. Egal, ob du gerade anfängst oder deine Fähigkeiten verbessern möchtest – dieses Board wurde entwickelt, um Wingfoiling für alle einfach und angenehm zu machen. Es ist ideal, um erste Freestyle-Versuche zu starten oder die ersten Wellen zu surfen.

Freestyle-/Surf-Board

Fahrer: Fortgeschrittene, Experten
Diese Art von Board bietet außergewöhnliche Stabilität bei Starts, Landungen und Sprüngen. Die breitere Nose und das breitere Tail sorgen für ein gutes Gleichgewicht beim Start. Durch die schlankere Volumenverteilung bekommst du maximale Reaktionsfähigkeit und mehr Kontrolle bei Manövern. Diese Boards bleiben kompakt, haben meist wenig Volumen und sind perfekt für fortgeschrittene oder erfahrene Rider.

SUP-Downwind-Board

 

Fahrer: Fortgeschrittene, Experten
Dieses Board mit längerem Shape ist fürs Downwind-Fahren entwickelt – also fürs Navigieren mit Paddelhilfe bei Rückenwind. Ziel ist es, die durch den Wind entstehenden Wellen (Bumps) zu surfen. Der Shape ist so gestaltet, dass er die Gleitleistung maximiert und die Beschleunigung erhöht. Dieses Board setzt ein fortgeschrittenes Wingfoil-Level voraus und eignet sich auch für Leichtwind.

Materialien und BauweisE

Aufblasbare Boards sind ideal, wenn du wenig Platz hast und ein Board suchst, das leicht zu transportieren und zu lagern ist. Sie sind platzsparend und robuster als ein Hardboard. Aufblasbare Boards werden im Drop-Stitch-Verfahren hergestellt – ähnlich wie bei aufblasbaren SUPs. Ein Hardboard ist reaktionsschneller, kommt leichter ins Gleiten und ist insgesamt leistungsfähiger.

Hardboards

Hochwertige Bauweisen wie Full Sandwich PVC oder Full Sandwich PVC/Carbon bieten Robustheit, Langlebigkeit und top Fahreigenschaften. Duotone Wingfoiling setzt auf SLS-Konstruktionen (Strong Light Superior) mit modernsten Materialien.
Aufbau: Carbon-PVC-Sandwich-Laminat um einen leichten EPS-Kern – stabil, leicht und mit überragendem Fahrgefühl.

Aufblasbare Boards

Auch hier kommt das Drop-Stitch-Verfahren zum Einsatz – robust und platzsparend, ähnlich wie bei aufblasbaren SUPs.

Größe und Volumen eines Wingfoil-Boards

Das Volumen und die Größe deines Wingfoil-Boards sind die ersten Kriterien, die du vor einer Investition beachten solltest. Hier sind einige Richtwerte zur Orientierung – zögere aber nicht, unser Expertenteam im Surfshop Kiel zu kontaktieren, um deine Auswahl zu verfeinern.

 

Anfänger ohne Wassersporterfahrung:

Fahrergewicht Boardgröße Volumen

< 60 kg

5’4

ca. 90 L

< 75 kg

5’7

ca. 110 L

< 90 kg

5’9

ca. 125 L

< 110 kg

6’2

ca. 140 L

Anfänger mit Erfahrung in Wassersportarten (Windsurf, Kitesurf …):

Fahrergewicht Boardgröße Volumen

< 60 kg

5’0

ca. 80 L

< 75 kg

5’3

ca. 95 L

< 90 kg

5’6

ca. 110 L

< 110 kg

5’9

ca. 120 L

Intermediates:

Fahrergewicht Boardgröße Volumen

< 60 kg

4’8

ca. 70 L

< 75 kg

5’3

ca. 85 L

< 90 kg

5’6

ca. 95 L

< 110 kg

5’9

ca. 110 L

Experten:

Fahrergewicht Boardgröße Volumen

< 60 kg

4’5

ca. 45 L

< 75 kg

4’7

ca. 65 L

< 90 kg

4’11

ca. 85 L

< 110 kg

5’2

ca. 95 L

Unterseite des Boards

Die Unterseite von Wingfoil-Boards entwickelt sich mit jeder neuen Generation weiter. Grundsätzlich gibt es zwei Haupttypen: eine flache Unterseite oder eine Form mit einfacher bzw. doppelter Konkave.

• Flache Unterseite: sorgt für schnelles Gleiten und einen schnellen Start.
• Einfache oder doppelte Konkave: bietet mehr Halt im Wasser und erleichtert es dir, deine Linie zu halten.

Illustration of different concave shapes with labels in German.

Quiver von Boards

Wie viele Boards solltest du im Quiver haben? Als Anfänger reicht ein Board mit passendem Volumen für dein Körpergewicht aus. Steigt dein Level, brauchst du eventuell zwei Boards, um verschiedene Bedingungen abzudecken.

Beispiel 1: Ein Board für Leichtwind (mehr Volumen) + ein Board für Starkwind (weniger Volumen).
Beispiel 2: Ein Freeride-Board + ein spezielles Surfboard.

Am Ende hängt es von deinem Geschmack und deinem Budget ab.

Mit oder ohne Fußschlaufen (Straps)?

In der Regel haben Wingfoil-Boards Inserts für Fußschlaufen. Mit Straps fährst du engagierter, kannst leichter springen und hast bei starkem Wind mehr Kontrolle.
Strapless funktioniert ebenfalls super und reduziert das Verletzungsrisiko.

Tipp für Anfänger: Fahr ohne Straps – das Risiko, bei einem Sturz hängen zu bleiben, ist einfach zu groß.

Welches Foil passt zu welchem Board?

Die Wahl des Foils hängt von deinem Niveau und Fahrstil ab.

Einsteiger: Mast 70–82 cm, Flügel-Set 1500–2200 cm² (für schwerere Fahrer größer).
Fortgeschrittene: Mast 80–95 cm, kleinere Fuselage und Flügel für mehr Reaktionsfähigkeit und Speed.

Du bist unsicher? Ruf uns an unter +49 431 25 93 49 00 oder schreib uns eine Mail – wir helfen dir gern.

Wie viel kostet ein Wingfoil-Board?

Je nach Herstellungsqualität kostet ein Wingfoil-Board zwischen 600 € und 2200 €. Für die besten Tipps vor dem Kauf laden wir dich in unseren Surfshop in Kiel ein – dort erhältst du kompetente Beratung und kannst die neuesten Modelle testen.

Wichtiges Zubehör für dein Board

Board-Leash: Damit dein Board nicht abhaut.
Wing: Ohne den geht’s nicht – mehr Infos dazu im nächsten Blogbeitrag.
Trapez: Entlastet deine Arme und verlängert deine Sessions.
Boardbag: Schützt dein Board beim Transport und erhöht den Wiederverkaufswert.
Schutzausrüstung: Helm, Protektoren, Weste – sicher ist sicher.
Neoprenanzug: Für Komfort und Schutz vor Sonne oder Kälte.