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Wing-Foil-Guide

Was hat es mit der neuen Trendsportart auf sich?

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Was hat es mit der neuen Trendsportart auf sich?

Um das Thema Wingen kommt man wohl nicht mehr drumherum und wer vor zwei Jahren noch dachte, das gab es doch schon mal und ist nichts geworden lag dieses Mal daneben.

Wir möchten dir gerne einen kleinen Einblick in die Welt des Wingens geben und wer weiß, vielleicht probierst du es ja auch mal aus.

Was ist Wingen?

Beim Wingen stehst du auf einem Board und hältst dabei einen aufblasbaren Flügel, den Wing, in den Händen.  

Anders als beim Kiten und Windsurfen ist der Wing weder mit dem Brett verbunden, noch wird er über irgendwelche Mechanismen wie beim Kiten gesteuert. 

Durch die Positionierung des Wings im Wind, entsteht Vortrieb und bringt dein Brett zum Fahren. 

Dabei ist es erstmal egal, ob du auf einem Skateboard, SUP oder Foilboard stehst. 

Was brauche ich alles zum Wing-Foilen? 

Die meisten Anfänger starten erst einmal mit einem Wing und einem großen SUP oder Windsurfbrett, so lässt sich das Handling mit dem Wing schnell lernen und du siehst, ob es etwas für dich ist. 

Sobald du dich mit dem Wing vertraut gemacht hast, kannst du auf ein Foilboard umsteigen. Die Größe des Boards ergibt sich aus dem Körpergewicht und dem Können des Fahrers. 

Für den Anfang eignet sich ein Wing mit 5-6m², ein Board mit 120-140 Litern und beim Foil ein Mast mit 60-75cm und einem Frontflügel mit 2000-2500ccm.

Board:

Am einfachsten ist es, erst einmal mit einem großen SUP oder Windsurfbrett zu starten. Dabei ist es egal, ob es sich um ein aufblasbares Board oder ein Hardboard handelt.

Je nach Körpergewicht und Vorerfahrung sollte das Board zwischen 100l und 200l Volumen haben, damit du dich erst einmal voll auf das Handling mit dem Wing konzentrieren kannst. Da das Höhelaufen mit großen Boards schwieriger ist, ist es hilfreich ein Board mit Mittelfinne oder Schwert zu nehmen.

Sobald es ans Wing-Foilen geht, brauchst du ein spezielles Board. Im Vergleich zum SUP und Windsurfbrett sind diese deutlich kürzer und an den Kanten abgeschrägt. Das hilft bei versehentlichem Eintauchen, indem es das Board schneller wieder an die Wasseroberfläche kommen lässt.

Die Boards gibt es mit 30l bis 150l Volumen.

Wing:

In seiner Bauweise und den verwendeten Technologien und Materialien ähnelt der Wing einem Kite. Die Handhabung und Steuerung jedoch eher dem einem Windsurfsegels. Der Wing hat die Aufgabe Vortrieb zu erzeugen und dich so auf dem Wasser fortzubewegen.

Die Wings gibt es in unterschiedlichen Größen. Bei 2,5qm bis 9qm ist für jeden die passende Größe dabei.  

Es gibt den Wing mit unterschiedlichen Griffvarianten. Wie beim Duotone Unit und dem I-99 Wing mit Griffen, die an der Leading Edge, dem Schlauch in der Mitte befestigt sind oder wie beim Slick und Echo von Duotone mit einer Stange, dem sogenannten Boom.

Was für dich das richtige ist, ist tatsächlich Geschmackssache. Die Windsurfer werden sich wahrscheinlich eher für den bereits gewohnten Boom entscheiden.

Nicht vergessen, du brauchst für den Wing natürlich auch noch eine Pumpe. Vorteil für die Kiter, die ohnehin schon eine haben.

Foil:

Das Foil sieht aus wie ein Flugzeug und bringt dich zum Fliegen. Es besteht aus einen Frontflügel und einem Heckflügel, welche durch die Fuselage verbunden sind. An der Fuselage befindet sich der Mast, der dann mit dem Board verbunden wird. Je nach Vorliebe des Fahrers kann der Mast an der Aufnahme im Board verschoben werden.

Leashes:

Sowohl der Wing, als auch das Board werden jeweils mit Leashes mit dir verbunden.

Meist befestigst du die Leash vom Board am Fuß und die Leash für den Wing am Handgelenk.

Welche Bedingungen brauche ich am Anfang zum Wing-Foilen?

Auch wenn das tolle am Wing-Foilen ist, dass du so wenig Wind brauchst, ganz ohne geht es am Anfang dann doch nicht. Für die besten Lernerfolge werden 15 bis 22 Knoten empfohlen. Später hast du bei einer Windspanne von 7 bis 30 Knoten deinen Spaß. 

Achte darauf, dass du dir einen Spot mit tiefem Wasser (mindestens 1 Meter) und möglichst ohne Untiefen aussuchst. Gerade die Carbon Foils mögen keine Steine. 

Da du beim Wingen deutlich weniger Wind brauchst, kann du die Kite-/Segelgrößen nicht mit denen des Wings vergleichen. 

Bei gleichem Wind nimmst du ungefähr die halbe Größe deines Kites bzw zwei Drittel deines Windsurfsegels. 

Wie verhalte ich mich mit dem Wing und dem Foilboard an Land? 

Wie bei allen anderen Wassersportarten auch, musst du dich bevor du aufs Wasser gehst erst einmal über das Revier erkundigen – gibt es Strömungen, Untiefen oder Verbote?

Wenn du deinen Wing aufgepumpt hast, achte darauf, dass er nicht direkt wegfliegt. Am besten befestigst du ihn mit der Leash an deinem Board, bis du ins Wasser geht. 

Das Material ins Wasser zu tragen kann anfangs eine echte Herausforderung sein. Nimm den Wing auf die Leeseite und halte ihn an dem Griff an der Fronttube. So kann der Wing ruhig im Wind schweben. 

Das Board nimmst du in die andere Hand, mit dem Foil zum Wind und hältst es in der Griffmulde oder am Mast fest. 

Wie starte ich beim Wing-Foilen?

Schiebe dein Material erst einmal soweit, bis es tief genug für dein Foil ist. Am einfachsten machst du das, indem du das Board mit dem Foil nach oben im Wasser schiebst und den Wing auf der Lee-Seite schweben lässt.

Der erste Knackpunkt ist der Wasserstart. Wenn du noch keine Vorerfahrungen hast, wird es einfacher sein im Knien zu starten. Du kniest dich auf dein Board und richtest es quer zum Wind aus. 

Wenn du dich soweit sicher fühlst, greife den Wing mit der vorderen Hand so weit wie möglich vorne und mit der hinteren Hand in der Mitte der Tube oder des Booms. Wenn du den Wing Richtung Lee drückst, wird sich das Board Richtung Luv drehen und Vortrieb erzeugen. 

Wenn du die ersten Meter gefahren bist und aufstehen möchtest, greife mit der hinteren Hand weiter nach hinten. Wenn du den Wing jetzt zu dir ziehst und aufstehst, musst du drauf achten, dass der Wing nicht ins Wasser kommt und das Board dadurch dreht. 

Wie wende ich beim Wing-Foilen?

Damit du nicht nach jedem Schlag absteigen und umdrehen musst, gibt es auch beim Wing-Foilen die Wende. Die Wende ist ein Richtungswechsel mit dem Bug durch den Wind. Dafür musst du erst anluven (die hintere Hand zum Körper ziehen) und dann, wenn du in die Kurve gehst, den Wing über den Kopf nehmen. Um in die neue Richtung fahern zu können, musst du mit deinen Händen umgreifen und ein bisschen abfallen (hintere Hand seitlich vom Körper wegstrecken) um wieder mehr Geschwindigkeit zu bekommen.

Ob du den Fußwechsel vor der Wende oder danach machst, ist dir überlassen. Wie es sich für dich besser anfühlt.

Wie stürze ich richtig beim Wing-Foilen?

Du wirst am Anfang wahrscheinlich einige Male im Wasser landen. Versuche beim Sturz immer deinen Wing festzuhalten, so wirst du eher vom Board weggezogen und verringerst das Risiko mit dem Foil zusammenzustoßen. Da das Board bei einem Sturz meist umkippt und mit dem scharfen Foil aus dem Wasser schaut, solltest du unbedingt aufpassen. Wir empfehlen dir das Tragen von Helm und Prallschutzweste.  

Was ist beim Wing-Foilen alles möglich?

Wenn du erst einmal sicher fährst, fängt der Spaß so richtig an! Ob in der Welle, beim Freestylen oder einfach glücklich an den dümpelnden Kitern und Windsurfern vorbei gleiten - wir sind sicher, dass beim Wing-Foilen noch einiges geht. 😊  

Wenn du ausprobieren möchtest, was für dich am besten passt, komm doch einfach zum Testen vorbei.

 

Unsere Wing / Wing-Foil Kategorien

Um dir die Suche nach unseren Produkten zu vereinfachen, haben wir dir hier noch mal die einzelnen Kategorien verlinkt.

Board

Zum Wing-Foilen brauchst du das passende Board. Mittlerweile kannst du auch hier zwischen einem aufblasbaren Board und einem Hardboard wählen.

 

Wing

Mit Boom oder Griffen, klein oder groß - wir haben für dich den passenden Wing von Duotone oder I-99. Leicht aufzubauen und sofort einsatzbereit.

 

Foil

Durch den so geringen Wasserwiderstand kannst du schon bei wenig Wind Spaß haben. Je nach Einsatzgebiet gibt es unterschiedliche Größen.

 

Zubehör

Neben der Pumpe steht vor allem der Sicherheitsaspekt ganz weit vorne. Wir empfehlen dir das Tragen von Helm und Prallschutzweste.